Fragen und Antworten rund um die Einreise nach Indien
Für die Einreise nach Indien ist in der Regel ein Visum erforderlich. Der Reisepass muss bei Einreise mindestens 6 Monate gültig sein. Je nach Reisezweck ist ein E-Visum oder herkömmliches Visum nötig; für bestimmte Regionen gelten Sondergenehmigungen. Die digitale Einreisekarte kann ab 72 Stunden vor Abflug online ausgefüllt werden.
Empfohlene Impfungen sind Hepatitis A und Typhus, bei besonderem Risiko auch Hepatitis B und DTP. Bei Einreise aus Gelbfieber- oder Polio-Gebieten ist ein Impfnachweis Pflicht.
Persönliches Gepäck ist meist zollfrei, jedoch müssen Bargeld über 5.000 USD und Wertgegenstände deklariert werden. Die Einfuhr von E-Zigaretten, Rupien, geschützten Tier- und Pflanzenarten sowie bestimmten Antiquitäten oder Waffen ist verboten.
Bitte beachten Sie die Informationen auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.
Ja, für die Einreise nach Indien wird ein Visum benötigt. Je nach Reisezweck, gibt es verschiedene Visa-Kategorien, die beantragt werden können.
- Reisepass/ Kinderreisepass
- (E-)Visum
- Online vor Anreise ausgefüllte E-Arrival Card (ab 72 Stunden vor Ankunft)
Ein Aufenthalt in Indien für Ausländer ist ohne Visum nicht möglich.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt.
Reisende mit Wohnsitz in Ländern mit Poliomyelitis-Erkrankungen (Kinderlähmung) sind verpflichtet eine Impfung nach WHO-Standards nachzuweisen, die mind. 4 Wochen und max. 1 Jahr vor Ausreise durchgeführt wurde. Das gilt nicht für Ausländer (z. B. deutsche Staatsbürger), die in Ländern mit Poliomyelitis-Erkrankungen leben.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus empfohlen, bei einem Aufenthalt unter einfachen Bedingungen oder einer besonderen Exposition (z.B. Reisen Dengue-Fieber-Regionen) auch die Impfung gegen Hepatitis B und DTP (Diphterie-Tetanus-Polio).
Das persönliche Reisegepäck darf überwiegend (mit ein paar Ausnahmen) zollfrei eingeführt werden . Die Ein- & Ausfuhr bestimmter Waren ist beschränkt oder verboten.
Bargeld: Beträge über 5 000 US-Dollar in Banknoten oder Reiseschecks müssen bei Einreise nach Indien deklariert werden.
Hochwertige Gegenstände (wie z. B. Videokameras): Müssen bei Einfuhr deklariert werden.
Der Import und Export von indischen Rupien ist stark eingeschränkt. Je nach Personengruppe ist das unterschiedlich geregelt, meist ist es aber verboten.
Die Einfuhr von E-Zigaretten ist verboten.
Die Ausfuhr geschützter Tierhäute und Pflanzen ist verboten.
Verbotene oder stark regulierte Waren: z. B. bestimmte Antiquitäten, Tiere, Pflanzen, Waffen, Drogen.
Für die Einreise nach Indien mit Kindern gibt es keine besonderen Bestimmungen.
Wenn ein Kind jedoch allein oder mit nur einem Erziehungsberechtigten reist, dann ist ein Schreiben des nicht mitreisenden Elternteils oder eine schriftliche Einverständniserklärung beider Elternteile notwendig bzw. empfehlenswert.
Die Einreise nach Indien mit einem vorläufigen Reisepass ist nicht komplett ausgeschlossen. Bei der Erteilung eines E-Visums ist die Ausweisung mit einem vorläufigen Reisepass nicht ausreichend.
Viele digitale Dienstleister bearbeiten reguläre Visumanträge innerhalb von 7 Tagen. Bei kurzfristigen Reisen nach Indien empfiehlt sich ein Eilantrag, der meist bereits nach 24 Stunden genehmigt wird. Voraussetzung für die Bearbeitung eines Visumantrags ist die ordnungsgemäße Einreichung der geforderten Dokumente. Andernfalls verzögert sich die Bearbeitungszeit.
Fragen und Antworten rund um Ihr Visum für Indien
Abhängig von Reisezweck und Aufenthaltsdauer kommt entweder ein E-Visum oder ein herkömmliches Visum infrage. Finden Sie heraus, welches Visum für Ihre Indienreise passend ist.
E-Visum:
- Touristenvisum
- Geschäftsvisum
- Medizinisches Visum
Herkömmliches Visum:
- Arbeitsvisum
- Stundentenvisum
- Konferenzvisum
- Journalistenvisum
- Transitvisum
- Forschungsvisum
- Einreisevisum
- Missionarsvisum
Für Touristische Zwecke können Sie ein E-Tourist-Visum über ein Online Antragsformular beantragen.
Ein herkömmliches Visum muss bei der Botschaft bzw. beim Konsulat beantragt werden.
Das E-Visum kann bequem online bei spezialisierten Dienstleistern beantragt werden. Die Abwicklung erfolgt komplett online.
Sobald Sie Ihren Antrag auf ein Indien E-Visum eingereicht haben, nimmt die Bearbeitung des Antrags durschnittlich 7 Tage in Anspruch. Bei einem Eilantrag erfolgt die Erteilung eines E-Visums in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Vorraussetzung für die Bearbeitung eines Antrags ist, dass alle erforderlichen Unterlagen ordnungsgemäß eingereicht wurden. Andernfalls verzögert sich die Bearbeitungszeit. Grundsätzlich gilt, dass es frü die Bearbeitungszeit keine Garantie gibt.
Bei spezialisierten Dienstleistern wie Visum365.de haben Sie die Möglichkeit drei verschiedene Arten von Visa für Indien online zu beantragen
- E-Tourist-Visum (30 Tage gültig): 59,95 €
- E-Tourist-Visum (1 Jahr gültig): 84,95 €
- E-Business-Visum (1 Jahr gültig): 139,95 €
Für Eilanträge wird ein Zuschlag von 17,50 € erhoben.
Die Gültigkeit eines Visums ist abhängig davon, welche Art des Visums Sie beantragen. Im Falle eines E-Visums gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:
Das E-Tourist-Visum mit einer Gültigkeit von 30 Tagen. Sie dürfen zweimal nach Indien einreisen. Die erste Einreise muss innerhalb von 30 Tagen nach Ausstellung des Visums erfolgen. Die zweite Einreise hat innerhalb von 30 Tagen nach dem Datum der ersten Einreise zu erfolgen. Beide Aufenthalte müssen spätestens 30 Tage nach dem Datum der ersten Einreise beendet sein.
Das E-Tourist-Visum mit einer Gültigkeit von 1 Jahr.
Ab Erteilung des Visums dürfen Sie beliebig oft nach Indien einreisen. Jeder Aufenthalt darf maximal 90 Tage andauern (Britische Reisende maximal 180 Tage). Pro Kalenderjahr dürfen Sie sich maximal 180 Tage in Indien aufhalten.
Das e-Business Visum für Geschäftsreisen mit einer Gültigkeit von 1 Jahr. Es handelt sich dabei um ein Multiple-Entry Visum, bei dem jeder Aufenthalt maximal 180 Tage dauern darf.
Ein Indien-Visum kann nur über einen Foreigners Registration Officer (FRO) oder einen Foreigners Regional Registration Officer (FRRO) (online oder in einem Büro in Indien) verlängert werden. Da es für die Verlängerung eines Visums aber keine Garantie gibt, empfiehlt es sich ein Visum mit ausreichender Gültigkeit zu beantragen.
Wenn Ihr Visumantrag abgelehnt wurde, erhalten Sie in der Regel eine Mitteilung inkl. Begründung für die Ablehnung. Wenn Ihr Antrag wegen eines falsch ausgefüllten Formulars oder fehlerhaften Unterlagen abgelehnt wurden, können Sie in der Regel einen neuen Versuch mit einem neuen Antrag starten.
Wenn eine andere oder keine Begründung genannt wird, dann kontaktieren Sie im besten Fall die indische Botschaft.
Für Urlaubs- und Geschäftsreisende gibt es die Möglichkeit das E-Visum für Indien im Eilverfahren zu beantragen. Eilanträge für das Indien Visum werden im Durchschnitt nach 24 Stunden genehmigt (ohne Garantie). Reguläre Anträge werden in der Regel nach 7 Tagen genehmigt. Bei einem Eilantrag wird ein Zuschlag auf die reguläre Visagebühr fällig.
Damit ein Eilantrag so schnell wie möglich bearbeitet wird, ist es wichtig, dass die Angaben im Antragsformular korrekt sind, die Zahlung erfolgt ist und das Lichtbild sowie der Scan des Reisepasses korrekt eingereicht wurden.
E-Visum (elektronisches Visum):
Das E-Visum kann online beantragt werden, die Genehmigung wird per E-Mail erteilt.
Vorteil:
- Bearbeitungsprozess oft schneller.
Nachteil:
- Die Einreise ist mit einem E-Visum nur über bestimmte Flughäfen/Seehäfen erlaubt.
- Oft begrenzte Aufenthaltsdauer (z. B. 30 Tage, 90 Tage) und bestimmte Nationalitäten.
Normales Visum:
Antrag mit persönlichem Erscheinen
Vorteil:
- mehr Flexibilität bei Einreisepunkten und Aufenthaltsdauer
Nachteil:
- ggf. längere Bearbeitung des Antrags
Je nach Reisezweck und Aufenthaltsdauer wird ein E-Visum oder ein herkömmliches Visum benötigt. Finden Sie den richtigen Visa-Typen für Ihre Indien Reise.